Es ist der erste Golfgegenstand, den Sie in der Hand halten, und vermutlich der letzte, über den Sie nachdenken. Ein Stück Holz, das man einsteckt, zerbricht und in einer Hosentasche vergisst, bis es in der Waschmaschine landet.
Und doch ist es der einzige Moment der Runde, in dem Sie alles bestimmen: wo Ihr Ball liegt, in welcher Höhe, in welcher Richtung. Den Rest der Zeit spielen Sie, was das Gelände Ihnen gibt. Also nutzen Sie ihn.
Gut, kurz die Definition. Ein Tee ist eine kleine Auflage, die in den Boden gesteckt wird und auf die der Ball vor dem Schlag gelegt wird. Sie hebt ihn über das Gras, damit die Schlagfläche ihn sauber trifft, ohne vorher durch die Grasnarbe zu gehen. Sauberer Kontakt und Abschläge, die sich von Bahn zu Bahn ähneln.
Einmal pro Bahn, nicht öfter
Auf dem Abschlag, und sonst nirgends. Ist der erste Schlag gespielt, wird der Ball dort gespielt, wo er liegt: Fairway, Rough, Sand, wenn er dort gelandet ist. Deshalb klebt das Tee in den Köpfen aller am Driver.

Bei der Höhe entscheidet sich alles
Wenn Sie sich aus diesem Artikel eines merken, dann dieses: Mit dem Driver stecken die meisten Spieler zu tief. Der Ball muss deutlich über die Oberkante der Schlagfläche hinausragen, nicht um Haaresbreite — denn der Driver wird im Aufwärtsgehen getroffen, am Ende der Bewegung, und daher kommen die Höhe und die Weite, die Sie seit sechs Monaten suchen.
Eine Stufe höher. Und dann noch eine.
Mit einem Fairwayholz oder einem Hybrid geht man deutlich zurück. Der Ball liegt tief, fast auf Grashöhe, weil der Schlag viel flacher ausgeführt wird. Mit einem Eisen sehr tief: Das Tee gibt nur noch eine saubere Auflage, die Bewegung bleibt abwärtsgerichtet, genau wie auf dem Fairway. An einer kurzen oder engen Bahn ein Eisen zu nehmen und es ganz flach zu stecken, ist wahrscheinlich die lohnendste Entscheidung, die man auf einem Abschlag treffen kann.
Und die exakte Höhe, auf den Millimeter, von der alle reden? Ehrlich gesagt: Machen Sie es, wie Sie mögen. Sie stecken, Sie schlagen, beim nächsten Schlag gehen Sie eine Stufe hoch oder runter, Sie behalten, was Ihnen den gleichmäßigsten Kontakt gibt. Und das machen Sie im Training, nicht am ersten Abschlag mit drei Leuten, die dahinter warten.
Holz oder Kunststoff
Wir nehmen Holz. Es bricht schneller, manchmal schon beim ersten Schlag, aber es lässt sich besser stecken und es verschwindet im Boden.
Kunststoff hält länger, das stimmt. Das Problem ist der Tag, an dem er doch nachgibt: Er hinterlässt farbige Splitter im Gras, und die sieht man.
In beiden Fällen gehört der Bruch zum Gebrauch. Tees nimmt man in Mengen mit und ersetzt sie, ohne darüber nachzudenken: Man verliert welche, man findet ein verbogenes am Rand des Abschlags. Keine Regel verpflichtet dazu, die Bruchstücke aufzusammeln — weshalb einem die Spieler, die es tun, sofort auffallen.
